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Verpacken? Wieso?
PPPP - Polypropylen ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Polypropylen wird durch Polymerisation des Monomers Propen mit Hilfe von Katalysatoren gewonnen. Eigenschaften: • Niedrige Dichte (0,895 – 0,92 g/cm³) • hohe Steifigkeit, Härte und Festigkeit •Temperaturbeständigkeit von -10°C bis +130°C • wasserunempfindlich • beständig gegenüber fast allen organischen Lösungsmitteln und Fetten, sowie den meisten Säuren und Laugen • geruchlos und hautverträglich • Ohne zusätzliche Barriereschicht sehr hohe Sauerstoff- und Aromadurchlässigkeit PVCPVC – Polyvinylchlorid ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. PVC ist hart und spröde und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich, formbar und für technische Anwendungen geeignet. Bekannt ist PVC durch seine Verwendung in Fußbodenbelägen, zu Fensterprofilen, Rohren, für Kabelisolierungen und -ummantelungen und für Schallplatten, die in der englischen Sprache „Vinyls“ genannt werden. Eigenschaften: • Sehr hohe Steifigkeit • Geringe Gas- und Wasserdampfdurchlässigkeit • Geringe Kälte- und Hitzebeständigkeit •Dichte: 1,36 g/cm³ • PVC nimmt kaum Wasser auf, es ist beständig gegen Säuren, Laugen, Alkohol, Öl und Benzin. PETPET – Polyethylenterephthalat ist ein durch Polykondensation hergestellter thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester. PET hat vielfältige Einsatzbereiche und wird unter anderem zur Herstellung von Kunststoffflaschen, Folien und Textilfasern verwendet. Eigenschaften: • Sehr hohe Steifigkeit • Sehr gute Kälte- und Wärmebeständigkeit • Dichte: 1,34 g/cm³ •Wasserunempfindlich • Gut, mit zusätzlicher Barriereschicht sehr gute Barriereeigenschaften •witterungsbeständig PSPS – Polystyrol ist ein transparenter, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. Eigenschaften: • ist gegen wässrige Laugen und Mineralsäuren beständig • glasklar, hart und schlagempfindlich • in allen Farben einfärbbar • wenig wärmebeständig • Dichte: 1,05 g/cm³ SiegelfolieZum portionsweisen Abpacken werden fertig geformte Schalen (überwiegend PP) in die Füllstation des Schalenversieglers (Traysealer) eingelegt und befüllt. Jetzt kommt die Schalensiegelfolie zum Einsatz. Als Rollenware in die Maschine eingehängt wird sie über die befüllten Schalen abgezogen und auf diese gesiegelt, somit ist die Verpackung verschlossen. Überstehende Folienränder werden abgetrennt. Je nach Anwendung wird die Schalensiegelfolie aus unterschiedlichen Folienschichten zusammengesetzt. Schalensiegelfolien kommen meist unbedruckt, teilweise aber auch mit Motivdruck zum Einsatz. Schalensiegelfolien werden eingesetzt für Fleisch- und Wurstprodukte, Snacks, Fertiggerichte, Käse, Fisch, Salate, Gemüse, Nüsse oder Trockenfrüchte sowie viele andere Food- und Nonfood Produkte. • SiegelschichtVon einer Siegelschicht spricht man im Zusammenhang mit Verpackungsfolien für Schlauchbeutelmaschinen, Tiefziehmaschinen oder Schalenversieglern. Die hier zum Einsatz kommenden Verbundfolien bestehen aus mehreren Folienschichten, wobei jede einzelne Folienschicht eine spezielle Aufgabe (Barriere, Steifigkeit, Durchstoßfestigkeit, Siegeleigenschaft, etc.) übernimmt. Die Siegelschicht (überwiegend PE oder PP) dient vorrangig zum Verschweißen der Folie. Die Wahl des richtigen Siegelmediums spielt hier eine entscheidende Rolle, dass eine maximale Taktleistung beim Abpackprozess erzielt werden kann. In diesem Zusammenhang taucht der Begriff "Hot-Tack" oftmals auf. Von einem guten Hot-Tack spricht man, wenn die Siegelnaht sehr schnell nach dem Verschweißen mechanisch stabil und somit verschlossen bleibt (wichtig z.B. bei vertikalen Schlauchbeutel-verpackungen). Über die Siegelschicht wird außerdem gesteuert, ob die Verpackung später peelfähig oder festversiegelnd sein soll. Auch die Antifog Funktion wird von der Siegelschicht übernommen, in dem das gewählte Material entweder mit einem speziellen Granulat oder alternativ mit einer Lackierung ausgestattet ist. BarriereBarrierefolien werden überwiegend für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Die Barrierefolien sind Verbundfolien mit Sperrschichteigenschaften. Deshalb werden Verbundfolien mit Barriere oftmals als Sperrschichtfolien bezeichnet. Es handelt sich um eine Barriere welche die Sauerstoffdurchlässigkeit einschränken soll. Wasserdampfdurchlässigkeit wird in der Regel bereits durch die PE-Siegelschicht gehemmt. Barrierefolien werden für Lebensmittel eingesetzt um die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern. Es wird unterschieden zwischen Hochbarrierefolien und mittlerer Barriere. Als Hochbarriere wird üblicherweise EVOH (Ethylenvinylalkohol) eingesetzt. Barriere in der Folie kann für die Oberfolie als auch für die Unterfolie eingesetzt werden. Dies gilt für Hartfolie wie auch für Weich- und Verbundfolien. Wann welche Barrierefolie zum Einsatz kommen soll oder gar muss, ist von Faktoren abhängig wie: Bedruckbarkeit, Verarbeitungsbedingungen, zu verpackendes Produkt, Siegelschicht. Ohne Barrierefolien wären die Lebensmittel nicht so lange haltbar, wie es der Verbraucher gewöhnt ist. TrägerschichtVon einer Trägerschicht spricht man im Zusammenhang mit Verpackungsfolien für Schlauchbeutelmaschinen, Tiefziehmaschinen oder Schalenversieglern. Die hier zum Einsatz kommenden Verbundfolien bestehen aus mehreren Folienschichten, wobei jede einzelne Folienschicht eine spezielle Aufgabe (Barriere, Steifigkeit, Durchstoßfestigkeit, Siegeleigenschaft) übernimmt. Die Trägerschicht (überwiegend mono- oder biaxial gerecktes Polyester oder Polypropylen mit unterschiedlichen Oberflächenbandlungen) übernimmt im Verbund folgende Funktionen: Sauerstoff- und Aromabarriere, Lichtschutz, Steifigkeit, Durchstoßfestigkeit, Druckträger. Durch den Einsatz der geeigneten Trägerschicht kann die optimale Barriereeigenschaft für eine Verpackung erreicht werden. Durch eine beispielsweise Metallisierung der Trägerschicht kann ein hervorragender Lichtschutz erwirkt werden, durch Auswahl einer durchstoßfesteren Trägerschicht wird die Verpackung mechanisch stabiler für eckige/spitzige Füllgüter. Außerdem ist die Trägerschicht unabdingbar für einen Registerdruck. Man wählt in diesem Falle ein gerecktes Material für die Trägerschicht aus. AntifogEine Antifog-Beschichtung ist eine spezielle Oberflächenbehandlung für glasklare Oberflächen, die ein Beschlagen (Kondensieren) unter Einwirkung von Wasserdampf (Nebel = fog) verhindern soll. Spezielle Sprays oder Flüssigkeiten, so genannte Netzmittel, verhindern, dass sich bei der Kondensation von Wasserdampf mikroskopische Tröpfchen bilden, die das Licht streuen und die klaren Teile fast oder vollständig undurchsichtig werden lassen. Peelfähig oder festsiegelndPeelfähig oder festsiegelnd Einfaches Öffnen durch leichtes Abziehen (Peelen) der Oberfolie. Die speziell entwickelte Versiegelung verbessert den Aroma-Schutz und hält somit das Produkt länger frisch. Das Gegenteil wäre festsiegelnd, also nicht wiederverschließbar SchalenversiegelungFolien zur Schalenversiegelung Zur Verschweißung von Schalen gibt es 2 Möglichkeiten an Folientypen • Mono-Folien • Verbundfolien Die Ausführung der Folien ist abhängig von der Anforderung der Verpackung, vor allem jedoch des Produktes und der jeweiligen Barriere-Anforderungen. Verbundfolien für Tray-Sealer können mit keiner, kleiner, mittlerer und hoher Barriere ausgestattet werden. Die Schalensiegelfolie kann außerdem mit Antifog und/oder Peel ausgerüstet werden. Es können Schalensiegelfolien für folgende Schalen/Trays bezogen werden: • PP • PS • A-PET • PVC Für Schalen mit PE-Siegelschicht können sogar wiederverschließbare Packungen gefertigt werden. D. h. vorgefertigte Trays werden mit einer wiederverschließbaren Oberfolie verschweißt. TrägerfolienTrägerfolienbedingte Eigenschaften
BarriereeigenschaftenBarriereeigenschaften
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